Mittel in der Tourismus Förderung
300.000 Mark für Hofgut-Feldbahn

Mainz. Stellt 300.000 Mark für Reaktivierung der Feldbahn im Hofgut Serrig zur Verfügung.

Serrig. Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage hat der Lebenshilfe-Werkstatt Trier gGmbH 313.000 Mark für die Reaktivierung der Feldbahn auf dem Hofgut Serrig bewilligt. Mit dem Geld aus dem EU-Programm Leader II soll die ehemalige Weinbergsbahn als Technik-Denkmal erhalten und für den Tourismus genutzt werden (Gesamtkosten rund 695.000 Mark). Mit der Wiederbelebung der Bahn soll ein naturhebendes Publikum, besonders Familien mit Kindern, angesprochen werden. Darüber hinaus kann das Projekt Anziehungskraft auf das weitere Umland von Trier, den östlichen Teil Luxemburgs bis zum nördlichen Teil des Saarlandes ausüben. Positiv werde sich das Projekt voraussichtlich auch auf die Direktvermarktung des Hofguts Serrig auswirken. Im Hofgutladen werden landwirtschaftliche und handwerkliche Erzeugnisses zum Verkauf angeboten. Die Lebenshilfe-Werkstatt Trier in Serrig ist eine gemeinnützige Gesellschaft, in der zur Zeit 145 körperlich und geistig behinderte Menschen beschäftigt sind. Das Hofgut umfasst historische Gebäude und die ehemalige Weinbergsbahn, die wieder in Betrieb genommen werden soll. Sobald die Bahn wieder fahre, werde es Besuchern des Hofgutes möglich sein. Eine Rundfahrt durch das Hofgut zu unternehmen, so der Minister.

Wochenspiegel 18.08.1999

 

Förderung für Hofgut-Feldbahn
Verbandsgemeinde Saarburg tritt Verein als Mitglied bei.

SAARBURG. (jac) Mit ihrem Betritt Will die Verbandsgemeinde Saarburg den Förderverein für die Feldbahn im Hofgut Serrig unterstützen.

Mit dem in der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates Saarburg einstimmig beschlossenen Betritt zum Förderverein hat sich die Verbandsgemeinde auch verpflichtet, mögliche Defizite aus dem Betrieb der Feldbahn zu übernehmen. Falls notwendig, soll der Förderverein auch Kredite aufnehmen, wenn die eingeplanten Finanzmittel der Lebenshilfe-Werkstatt Trier, die das Projekt trägt, nicht über erhoffte Spenden realisiert werden können. Mit der 1,2 Kilometer langen Feldbahn soll an die lange Tradition der Feldbahn-Bewirtschaftung in der ehemaligen staatlichen Weinbaudomäne Serrig erinnert werden. Gleichzeitig versprechen sich die Initiatoren einen Publikumsmagneten, der sich positiv auf den Tourismus in der Verbandsgemeinde Saarburg auswirke.

Zuschuss der Sparkasse Die Feldbahn wäre einzigartig in der Region. An erschiedenen Stationen soll auch über die Arbeit der Lebenshilfe-Werkstatt des Hofgutes informiert werden (der TV berichtete). Die Finanzierung des mit 695 600 Mark veranschlagten Projektes setzt sich wie folgt zusammen: Bewilligt sind 313 200 Mark vom Land aus EU-Mitteln. Die Gemeinde Serrig schießt 30 000 Mark, die Verbandsgemeinde 20000 Mark. Der Kreis hat in Aussicht gestellt 35000 Mark zur Verfügung zu stellen, das Landesamt für Denkmalpflege gewährt 15 000 Mark. Eigenleistungen im Wert von 139 120 Mark will die Lebenshilfe-Werkstatt Trier erbringen. Allerdings hat sie erklärt, dass sie die eingeplanten Finanzmittel in Höhe von 143460 Mark nicht aufbringen könne. Um auch diesem Betrag decken zu können, habe die Sparkasse Trier bereits einen Zuschuss in Höhe von 40000 Mark bewilligt. Weitere Spenden seien in Aussicht gestellt, sagte der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Leo Lauer. Der Betrieb der Feldbahn soll einen Einnahmeüberschuss von knapp 10000 Mark erwirtschaften, hat die Lebenshilfe-Werkstatt errechnet.

Samstag, 04 November 2000, Trierischer Volksfreund

 

Frühlingsfest auf dem Hofgut Serrig
Die erste Schwelle der Feldbahn Serrig ist gelegt

Serrig (red). Wie jedes Jahr an Muttertag so auch vergangenen Sonntag fand auf dem Hofgut Serrig das Frühlingsfest statt. Die Behinderten, Betreuer und zahlreichen freiwilligen Helfer bereiteten den Besuchern einen erlebnisreichen und geselligen Tag. Die kleinen Besucher erwartete ein großes Kinderprogramm mit Schmickecke, Töpfern für Kinder und vieles mehr. Ein buntes Programm der 19 mitwirkenden Vereine und Gruppen, gespickt mit viel Musik von den Bands "Just 4 Fun" und "Deputies of hearts" und viel Unterhaltung machten das Frühlingsfest bei sehr sommerlichen Temperaturen zum Anziehungspunkt für Groß und Klein. Auch gegen den kleinen und großen Hunger bot das Küchenteam mit Spezialitäten aus hofeigner Herstellung allerlei Leckereien. Dazu ein Wein, Sekt oder Viez & Säfte vom Hofgut und man konnte wieder gestärkt zurück ins Festgeschehen. Durch das Legen der ersten "Schwelle für die Feldbahn Hofgut Serrig durch die Europaabgeordnete und Vorsitzende des Landfrauenverbandes Christa Klaß erhielt das Fest eine ganz besondere Bedeutung. Im Rahmen dieses Modellprojektes soll die ehemalige Feldbahn der Staatlichen Weinbaudomäne Serrig zu touristischen und integrativen Zwecken reaktiviert werden. ,,Es freut mich als Europaabgeordnete besonders, dass in dieses Projekt Gelder der Europäischen Union geflossen sind - immerhin 45% der Gesamtsumme werden durch die EU gefördert", so Christa Klaß. Auf einer Rundfahrt über etwas mehr als 1 km kann der Gast die Schönheit des Saartals in einem Auszuge sehen, Ausblick auf faszinierende Formationen der Steilhänge genießen, die durch den Lauf der Saar oder auch im Weinbau durch den Menschen geformt worden sind. Zusammen mit den vielfältigen. Angeboten auf dem "Naturerlebnisplateau Hofgut Serrig" wird die Feldbahn eine Besonderheit für die Touristen im Saarburger Land darstellen.

Dienstag/Mittwoch, 16./17. Mai 2000, Wochenblick

 

Per Feldbahn durch das Saartal
In Serrig entsteht eine einmalige Tourismus-Attraktion - Erste Schwelle beim Frühlingsfest gelegt

SERRIG. Beim Frühlingsfest des Serriges Hofguts wurde die erste Schwelle für die Serriger Feldbahn gelegt - Startschuss für ein einzigartiges Projekt in der Ferienregion Mosel-Saar.

Auf einer Strecke von eineinhalb Kilometern soll die Bahn über das Gelände des Hofgutes fahren und den Besuchern einen Einblick in die Schönheiten des Saartales bieten. Auf dem Hofgut werden alle Bereiche von Landwirtschaft und Weinbau präsentiert. Der Besucher erhält Einblicke in die umfangreiche Arbeit des Direktvermarkten. In einem zweiten Abschnitt sollen weitere Strecken gebaut und vorhandene reaktiviert werden. Der Endausbau sieht ein Streckennetz von sechs Kilometern vor. ,,Im Sinne eines Öko- und Entdeckungstourismus wollen wir die Bahn vor allem auf einen naturliebenden Touristenkreis ausrichten", erklärt der Zweigstellenleiter des Hofgutes Edelbert Bach. Die Bahn ist ein Gemeinschaftsprojekt der Lebenshilfe-Werkstatt Tier, der Gemeinde Serrig, der Verbandsgemeinde Saarburg und des Vereins Feldbahnfreunde Serrig. Die erste Schwelle für die nun neu erstehende Bahn legte die Europaabgeordnete Chnsta Klaß, denn das Projekt wird zum größten Teil durch Mittel der europäischen Union finanziert. Gleichzeitig war diese "Schwellenlegung" der Startschuss zum Frühlingsfest 2000. Im Jahr 2001, beim nächsten Frühlingsfest soll die Feldbahn zur ersten Fahrt starten. Das Frühlingsfest erwies sich wieder als Besuchermagnet. An zahlreichen Ständen wurden Gaumenfreuden aus hofeigenen Produkten angeboten. Für die kleinen Besucher gab es viel Wissenswertes bei einer Kinder-Rallye durch das Gelände des Hofgutes. Mit einem Fragebogen bewaffnet, ging es einen Kilometer weit vorbei an Feldern, Gärten., Schafen und Schweinen. Um die Fragen richtig beantworten zu können, mussten die Kinder gut beobachten und viel entdecken. Zur Stärkung konnten die Teilnehmer am Stand der Gesellschaft für regionale Umweltbildung "QuerWeltein" Stockbrot nach altem Brauch kneten und über offenen Feuer backen. 300 Helfer sorgten für reibungslosen Ablauf während die Bands "Just 4 Fun" und "Deputies of Hearts" die Gäste unterhielten. Erlebt zurzeit einen Zweiten Frühling: der Serriger Schmalspur-Weinbergsexpress. Schon bem großen Frühlingsfest des Hofgutes zählte die Bahn zu den Hauptanziehungspunkten.

Mittwoch, 17. Mai 2000, Trierischer Volksfreund Nr 114

 

Die Jury zeigte sich angetan
Naturpark Saar-Hundsrück nimmt an bundesweitem Wettbewerb Teil - Kommission zu Gast im Saarbuger Land

Serrig / Hermeskeil. Großes hat der Naturpark Saar-Hundsrück vor. Er nimmt am siebten Bundeswettbewerb der Naturparke teil - und erhofft sich den Sprung aufs Siegertreppchen.

"Vielleicht glückt uns ja ein Platz auf dem Siegertreppchen", gibt sich Gudrun Rau, Geschäftsführerin des Naturparks Saar-Hundsrück, ganz zuversichtlich. Warum eigentlich auch nicht? Die Voraussetzungen für einen vorderen Platz sind besser denn je. Immerhin: Die erste Hürde wurde bereits geschafft. Der Naturpark Saar-Hundsrück nämlich ist für die Endausschreibung ausgewählt worden, zusammen mit zehn weiteren Naturpaken bundesweit.

Um sich ein Bild von dem Park zu machen, weilte die Bewertungskommission für den Wettbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet, am Samstag auf dem Hofgut der Trierer Lebenshilfe in Serrig, wo die Jury vom Bürgermeister der Verbandsgemeinde Saarburg, Günter Schartz, Gudrun Rau und Hofgut-Leiter Edelbert Bach begrüßt wurde. Der Saarort war deshalb ausgewählt worden, weil dort der insgesamt 14 Projekte eingerichtet wird, mit denen sich der länderübergreifende Naturpark (918 Quadratkilometer entfallen auf Rheinland-Pfalz und 1020 auf das Saarland) für den Wettbewerb bewirbt: Die Reaktivierung der Feldbahn der Domäne Serrig mit einer 1,2 Kilometer langen Schienentrasse um die Gebäude des Hofgutes und einen teil der landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Kostenpunkt dieses Vorhabens: knapp 700000 Mark, von denen 140000 Mark an Eigenleistung des Vereins der Freund der Feldbahn beigesteuert werden sollen. Eine zweite Stadion auf der Besichtigungstour legte die Jury in Kempfeld ein. Projekt hier ist die Einrichtung und Vernetzung eines keltisch-römischen Erlebnispfades. Sieben der 14 Projekte befinden sich im Saarbuger Raum. Darauf machte Bürgermeister Günter Schartz bei seiner Begrüßung "in einem schönen Teil des Naturparks" aufmerksam ...........

Montag, 28. August 2000, Trierischer Volksfreund

 

Frühlingsfest des Hofgutes gut besucht
1. Schwelle für Feldbahn gelegt


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Europaabgeordnete Christa Klaß schlägt die erste Niete auf die symbolische Schwelle in beisein von Bürgermeister Günter Schartz, MdL Dieter Schmitt und Michael Kurtscheid ein.

Traditionell fand das Frühlingsfest des Hofgutes auf Muttertag und zahlreiche Bürger aus nah und fern kamen und besuchten das Hofgut der Lebenshilfe. Mit dem Gottesdienst wurde das Fest eröffnet, anschließend hieß der 1. Vorsitzende der Kreis-Lebenshilfe Trier-Saarburg, die Gäste und Besucher willkommen. Besonders begrüßte er die Europaabgeordnete Christa klaß, Landrat Dr. Groß, MdL Dieter Schmitt, Bürgermeister Günter Schartz und Ortbürgermeister Franz-Josef Neises. Danach wurde symbolisch die erste Schwelle für den Bau und die Reaktivierung, der ,,Feldbahn Hofgut Serrig" durch die Europaabgeordnete Christa Klaß gelegt. Aus den Mitteln der europäischen Union wird das Projekt mit 45 Prozent gefördert und beim nächsten Frühlingsfest 2001 soll die Bahn bereits laufen. Zahlreiche Vereine und Gruppen gestalteten das Frühlingsfest mit, wobei das kulinarische Angebot des Hofgutes sehr breit gefächert war, besonders der grüne Spargel mit Schinken und Kartoffeln schmeckte den Besuchern gut. Bis in den späten Abend kamen aus allen Richtungen die Besucher und erlebten bei herrlichem Sonnenschein ein wiederum gelungenes Hoffest.

Ausgabe 20/2000, Zeitung?

 

Hofgut Serrig hat seine Feldbahn wieder
Bahnhof für Serriger Weinbergsbahn ist fertiggestellt - Hoffnung auf Touristen

Serrig (mz). Endlich ist es soweit. Die historischen Fahrzeuge der Weinbergsbahn sind fast vollständig nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Hierzu zählen vier Traubenloren zum ehemaligen Einbringen der Traubenernte, zwei Kipploren für die Beförderung von Mist und Dünger sowie zwei Tankwagen für die Schädlingsbekämpfung. Besonders gut ist die Sanierung der so genannten ,,Härewagen" gelungen, die eigens für die alljährliche Besichtigungsfahrt der preußischen Aufsichtsbehörde vorgehalten wurden. Der einständige Schmalspurbahnhof mit Lokschuppen ist nach historischem Vorbild in Fachwerkbauweise errichtet. Mit dem Einbau von Fenstern und Einfahrtstor werden in der laufenden Woche die Arbeiten komplett abgeschlossen. Nachdem sich der Bau der Gleistrasse durch die schlechte Witterung fast ein halbes Jahr verzögert hatte, ist diese nun fertiggestellt. Die Verlegung der Gleise und die Gestaltung der Haltestationen geschieht mit hohem Eigenleistungsanteil in den nächsten Wochen, so dass wahrscheinlich im September die Feldbahn in Betrieb genommen wird. Die Reaktivierung der Feldbahn auf dem Hofgut Serrig wird dazu führen, dass verstärkt Touristen dieses besondere Event erleben möchten, die Region besuchen und die Feldbahn für einen kurzen oder längeren Ausflug nutzen wollen. Dieses neu geschaffene, für die Region einmalige und innovative touristische Angebot von Fahrten auf einer Feldbahn wird aufgrund seiner einzigartigen Stellung in der Region und im Dreiländereck, weit über die Ortsgemeinde Serrig, die Verbandsgemeinde Saarburg und die Region Trier bis nach Luxemburg, Frankreich und das Saarland ausstrahlen und Besucher anziehen.

Durch die Reaktivierung der Feldbahn sollen alle Bereiche der Landwirtschaft, der ökologischen Agrarwirtschaft und des Weinbaus transparent gemacht werden. Der Fahrgast sieht zudem die Schönheiten des Saartals in einem Auszug und genießt dabei Ausblicke auf faszinierende Formationen der Steilhänge sowie auf Serrig, dem Tor zum Saarwein, und der berühmten Klause bei Kastel-Staadt Die Weinbergsbahn der Weinbaudomäne war ursprünglich für die Erschließung der größten zusammenhängenden Weinbergfläche Deutschlands konzipiert Sie verbindet heute als ,,Feldbahn" auf dem Hofgut Serrig verschiedene bereits vorhandene und neu gestaltete Erlebnisschwerpunkte entlang der Bahntrasse. An den markantesten Stellen sind Haltestationen vorgesehen. Die Stationen sollen dem Besucher Themen wie Technik, Landwirtschaft, Kulturlandschaft und Natur näher bringen und damit neue Erfahrungsfelder erschließen. Möglichkeiten zum Informieren, Neues erfahren und Kennenlernen, zum Mitmachen aber auch zum Entspannen werden in Form von Erlebniszonen, Aktionsräumen und Ruheplätzen geboten. Die einzelnen Haltestationen werden durch eine ausgeprägte Pflanzenauswahl in den Farben des Farbkreises für das Auge sichtbar betont.

Das Bahnhofsgebäude ist der Ausgangspunkt der Reise. Ein mit Natursteinen gepflasterter Weg führt auf den kleinen Vorplatz zu dem seitlich gelegenen Eingang des Gebäudes. Der Weg wird durch einzelne markante Gehölze und vor Ort gefundene Findling betont. Das Gebäude ist im traditionellen Stil eines Schmalspurlokschuppens (um 1890) gehalten. Sein Erscheinungsbild und die vorherrschende Betriebsamkeit vermittelt dem Besucher Bahnhofsatmosphäre. Neben dem Fahrkartenverkauf werden hier Informationen ,,Rund um die Feldbahn" angeboten. Das Gebäude bietet zudem Raum für Ausstellungen, Lesungen, Veranstaltungen und diverse Events. Am Bahnsteig unter den Obstbäumen gelegen, helfen Bänke die "Wartezeit auf den Zug" in gemütlicher Atmosphäre zu überbrücken.

Kurz nach der Jahrhundertwende wurde in Serrig die königliche Weinbaudomäne, welche später zur staatlichen Weinbaudomäne wurde, errichtet und mit der zum damaligen Zeitpunkt modernsten Technik ausgestattet. So entstand auch die Feldbahn, welche als technische Neuerung eine erhebliche Arbeitserleichterung und eine der erst Mechanisierungen im Weinbau bedeute. Die weitere Mechanisierung in Landwirtschaft und Weinbau ging allerdings andere Wege; nachdem die Feldbahn mit ihren Fahrzeugen lange Zeit das einzigste maschinengetriebene Transportmittel war, hielten auch in der Staatlich Weinbaudomäne Serrig Traktor und Weinbergsraupe ihren Einzug. Die Zukunft dieses liebenswürdig Bähnchens, was jahrelang vor sich hinrostet hat, ist nun als technisches Kulturdenkmal gesichert. Zur Unterstützung des Hofgutes bei Bau und Betrieb der Bahn wurde im Mai 2000 der Verein ,,Feldbahnfreunde Serrig e.V. gegründet. Dieser hat seitdem ein hohes Maß an Eigenleistung bei der Restaurierung des ,,rollenden Materials" und de Bau des Bahnhofes eingebracht. Die Verlegung der Gleise steht nun unmittelbar an, was mit wochenlanger Arbeit verbunden sein wird. Jeder, der mithelfe will, ist herzlich willkommen. lnteressiete, die keine besonderen technische Fertigkeiten mitbringen müssen, melde sich beim Vereinsvorsitzenden Hans-Jörg Opfermann (06 51-1 68 75) Oder auf dem Hofgut Serrig.

Freitag, 06. Juli 2001, Saarbrücker Zeitung

 

Der "feurige Elias" ist fast am Ziel
Historische Feldbahn im Hofgut Serrig wird Mitte September wieder in Betrieb gehen

Serrig (mz). Seit Jahren schon steht die Reaktivierung des "feurigen Elias' ganz oben auf der Wunschliste der Kommunalpolitiker im Saarburger Land. Nun ist das Ziel erreicht. Die Feldbahn - ein touristischer Knüller erster Güte - soll am 16. September wieder auf Fahrt gehen. Der alten Bahn die Lebensgeister wieder einzuhauchen, kostet allerdings eine Stange Geld. 605 000 Mark sind für das Projekt nötig. So wurde unter anderem eine neue 1,2 Kilometer lange Schienenstrecke auf dem Hofgut Serrig angelegt. Zudem wurden die Fahrzeuge, die für Rundfahrten eingesetzt werden, grundlegend saniert.

Die Vermarktung der Bahn zielt vor allem auf Natur liebende Touristen. Während der Fahrt sollen Besuchern auch Landwirtschaft und Weinbau transparent gemacht werden. Finanziert wird die hohe Investition durch die EU mit 313 000 Mark, die Verbandsgemeinde Saarburg mit 20 000 Mark, die Gemeinde Serrig mit 30 000 Mark, der Kreis mit 35 000 Mark, das Landesamt für Denkmalpflege mit 15 000 Mark, den Projektträger, die Lebenshilfe-Werkstatt Trier, mit 143 000 Mark und durch Eigenleistung des Vereins der Feldbahnfreunde in Höhe von 139 000 Mark. Da auf dem Hofgut Serrig Behinderte arbeiten, soll die Rundfahrt zur Integration behinderter Menschen beitragen und deren Leistungsfähigkeit deutlich machen. Entlang der Trasse sind Haltestellen vorgesehen, um Besuchern beispielsweise die ökologische Tierhaltung näher zu bringen. Die Feldbahn dürfte einzigartig im Dreiländereck sein und Besucher von nah und fern anlocken.

Kurz nach der Jahrhundertwende wurde die staatliche Domäne Serrig als Musterbetrieb des Weinbaues errichtet und mit damals modernster Technik ausgestattet. Dazu gehörte auch die Feldbahn, mit der unter anderem die gelesenen Trauben transportiert wurden. Die Weinbergsbahn der Weinbaudomäne war ursprünglich für die Erschließung der größten zusammenhängenden Weinbergsfläche Deutschlands konzipiert worden. Mit dem Verkauf der landeseigenen Domäne Anfang der neunziger Jahre an eine private Gesellschaft endete die Nutzung der Feldbahn. Die historischen Fahrzeuge der Weinbergsbahn ,wurden fast vollständig nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Dazu zählen vier Traubenlohren, mit denen die Traubenernte eingebracht wurde, zwei Kipploren für die Beförderung von Mist und Dünger sowie zwei Tankwagen für die Schädlingsbekämpfung. Saniert wurden auch die sogenannten Härewagen, die eigens für die jährliche Besichtigungsfahrt der preußischen Aufsichtsbehörde vorgehalten wurden. Der Schmalspur-Bahnhof mit Lokschuppen wurde nach historischen Vorbild in Fachwerkbauweise errichtet. Auch die Verlegung der Gleise und die Gestaltung der Haltestationen wird bis September abgeschlossen sein.

Durch die Reaktivierung der Feldbahn sollen alle Bereiche der Landwirtschaft, der ökologischen Agrarwirtschaft und des Weinbaus gezeigt werden. An den markantesten Stellen sind Haltestationen vorgesehen. Die Stationen "Bahnhof", "An Schweinestall", " Teich", "Am Rinderstall", "Weinberge" und "Backhaus" sollen dem Besucher Themen wie Technik Landwirtschaft, Kulturlandschaft und Natur erläutern und damit neue Erfahrungsfelder erschließen. Der Fahrgast sieht zudem die unvergleichliche Schönheiten des Saartals.

Samstag, 23. Juli 2001, Saarbrücker Zeitung

 

HOFGUT SERRIG: FELDBAHN
"Feuriger Elias" vor dem Start Bahnhof für die Feldbahn auf dem Hofgut Serrig fertiggestellt / Eröffnung im September


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Ergebnisse der Restaurierungen: Mit diesen "Kipploren wurde auf dem historischen Hofgut Serrig Mist und Dünger befördert.

SAARBURG. Die Reaktivierung der historischen Serriger Weinbergsbahn zu touristischen und integrativen Zwecken gehört seit Jahren zu den wichtigsten Zielen der Tourismusentwicklung im Saarburger Land. Im September ist es nun soweit: Ab 16. September soll der ,,Feurige Elias" wieder fahren. Finanziert wird das Projekt zu einem erheblichen Teil von der Europäischen Union, der Verbandsgemeinde Saarburg, der Gemeinde Serrig, dem Kreis Trier- Saarburg, dem Land Rheinland-Pfalz, der Lebenshilfe-Werkstatt Trier (als Projektträger) und dem Verein ,,Feldbahnfreunde Serrig", gegründet im Mai 2000. Die historischen Fahrzeuge der Bahn sind fast vollständig nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Dazu zählen vier sogenannte ,,Traubenloren" zum ehemaligen Einbringen der Traubenernte, zwei ,,Kipploren" (siehe Bild oben) für die Beförderung von Mist und Dünger sowie zwei Tankwagen für die Schädlingsbekämpfung. Besonders gut ist die Sanierung der sogenannten ,,Härewagen' gelungen, die eigens für die alljährliche Besichtigungsfahrt der preußischen Aufsichtsbehörde vorgehalten wurden. Die Verlegung der Gleise steht unmittelbar an, was mit wochenlanger Arbeit verbunden sein wird. Interessierte, die keine besonderen technischen Vorkenntnisse mitbringen, melden sich beim Vorsitzenden der Feldbahnfreunde Serrig. Hans-Jörg Opfermann, (06 51) 16875.

Mittwoch, 25. Juli 2001, Wochenspiegel

 

Feldbahn wird angefahren

SERRIG. (red) Die historische Feldbahn, der Feurige Elias, auf dem Hofgut Serrig wird am Sonntag um 11.30 Uhr offiziell angefahren. Kleine und große Eisenbahn- und Naturfreunde sind eingeladen, mit der Schmalspur-Dampflokonmotive auf dem Naturerlebnisplateau die dort aufgebaute Kulturlandschaft des Saartals entspannt zu genießen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die musikalische Umrahmung übernehmen die Jugendkapelle der Stadt Hermeskeil, die "Wunderländer", aus Saarburg-Beurig und der Musikverein Serrig. Premiere hat die Gruppe "Schmalspur Stomper" ein Dixiland-Quartett unter der Leitung von Richart Bauer.

Mittwoch, 12 September 2001, Trierischer Volksfreund Nr 122

 

Die Historische Feldbahn
Offizielle Anfahrt auf dem Hofgut Serrig

SERRIG (nsh./ti) Am Samstag, 16. September, wird um 11.30 Uhr die historische Feldbahn auf dem Hofgut Serrig eingeweiht und erstmals offiziell angefahren. Bereits im Bundeswettbewerb der Naturparks 2OOO wurde dieses Projekt als vorbildliche Maßnahme zur stärkung der regionalen Identität gewürdigt. Kleine und große Eisenbahn- und Naturfreunde sind eingeladen, mit der Schmalspur-Dampflokomotive auf dem Naturerlebnis Plateau die abwechslungsreiche Kulturlandschaft im Saartal entspannt zu genießen. Die musikalische Umrahmung erfolgt durch die Jngendkapelle der Stadt Hermeskeil, die Wunderländer von Saarburg-Beurig sowie dem Musikverein Serrig. Pemiere-Auftritt haben die "Schmalspur Stomper", ein Dixiland Quartett unter der Leitung von Dr. Richart Bauer. Infos gibt's unter Tel. (06581) 9145-0.

Wochenspiegel Hochwald mit Hochwälder Rundschau 12. September 2001 Nr 37

 

 

Mit Volldampf übers Serriger Plateau
Feuriger Elias zieht auf dem Hofgut wieder seine Runden - Touristenattraktion und Hilfe bei Integartion

SERRIG. Eisenbahnfreunde, Familien und Naturliebhaber sollten sich den Besuch einer neuen Attraktion im Kreis schon mal vormerken. Die reaktivierte Weinbergsbahn beim Hofgut Serrig zuckelt jeden Sonntag und nach Abprache Groß und Klein über das Naturerlebnisplateau.


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Es rumpelt und pumpelt und zischt: Der Feurige Elais setzt sich mit den Fahrgästen zur offiziellen Eröffnungsfahrt in Bewegung.

"Dass So eine alte Bahn überhaupt noch fährt!" So mancher jüngeren Besuchern war am Sonntag hörbar erstaunt, wenn er die historische Dimension der knapp 100-jährigen Schmalspurbahn auf dem Hofgut Serrig erfuhr. In der Tat dürfte die Zweigstelle der Lebenshilfe Werkstatt Tier mit der Reaktivierung und Restaurierung der ehemaligen Serriger Weinbergbahn (der TV berichtete) eine in der Region einmalige nostalgische Eisenbahnatmospbäre geschaffen haben. Die Schmalspurbahnen sind "in Deutschland weitgehend verschwunden" sagt der Vorsitzende des Feldbahnfreunde-Vereins, Hansjörg Opfermann. Gellend pfeift es, als die bei Orenstein & Koppel gebaute Dampflokomotive die offizielle Eröffnungsfahrt zu den schmissigen Klängen des Serriger Musikvereins antritt. Die aus Berlin stammende 98-jährige Maschine, die das Feldbahn-Museum Guldental aus Spanien zurück nach Deutschland geholt und nur für den Eröffnungstag auf das Hofgut gebracht hatte, endet jedoch schon nach 20 Metern. Windböen und Regenschauern hinderten zwar nicht die Gäste an einer Probefahrt, doch ist eine Lore entgleist.

Die Besucher mussten kurz aus dem Zug aussteigen, kräftige Hände rückten die Lore wieder auf die Schienen und von nun an drehte die Dampflok und eine 22-PS-starke zweizylindrige DIEMA-Diesellok mit jeweils sechs Personenloren unermüdlich inre Runden auf der 1500 Meter langen Rundstrecke. In den ungefederten, ehemaligen Transportloren mit kurzen Achsständen bekommen die Fahrgäste einen autentischen Eindruck von der landwirtschaftlichen Arbeit des Hofgutes, fährt der Zug doch an den Haltestellen bei Schweine- und Rinderställen ebenso vorbei, wie am Backhaus und dem der sächsischen Schmalspurbahnhöfen nachempfundenen neu erbaute Bahnhof. Eigens ausgewählte Pflanzen, die mit der Farbe ihrer Blüten und Blätter den aktiven oder ruhenden Charakter der Haltepunkte unterstreichen sollen, sind indes noch weniger zu sehen - die Pflanzzeit steht erst bevor.

Bei der offiziellen Eröffnung und Einweihung des Feurigen Elias, zu der Kommunalpolitiker und Vertreter der Lebenshilfe erschienen waren, war viel von dem engagierten Bemühen des Feldbahnfreunde -Vereins und des Fördervereins die Rede, ohne die es die Serriger Feldbahn nicht gebe. Nicht zuletzt wurde Hofgut-Leiter Edelbert Bach für seine Arbeit gewürdigt sowie der Vorsitzende der Lebenshilfe- Kreisvereinigung Trier-Saarburg, Michael Kurscheid, den der Saarburger Verbandsbürgermeister Günther Schartz gleich selbst mit "feuriger Elias" anredete. Als roter Faden durch sämtliche Ansprachen zog sich das Wort "Integration" - denn von der Touristenattraktion erhoffen sich alle Beteiligten eine weitere Einbindung der auf dem Hofgut lebenden und arbeitenden behindenen Menschen in das öffentliche Leben. "Ich wünsche mir, dass die Feldbahn in der Region die gleiche Begeisterung findet, wie bei unseren Behinderten, die mit ihr fahren und arbeiten", sagt Edelbert Bach.

"Die Bahn ist ein weiterer Grund, hierhin zu kommen", meint denn auch Annemarie Fuhs. Die Serrigerin lobt die offene Atmosphäre auf dem Hofgut, den Hofgutladen und die vielen Familien-Aktionen, die sie und ihre Bekannten immer wieder zu einem Ausflug einladen. • Informationen über den Feurigen Elias im Internet unter: feldbahnfreunde-serrig.de und hofgut@lebenshilfe-werkstatt.de

Dienstag, 18. September 2001, Trierischer Volksfreund Nr 217

 

Lok in Saarburg fährt mit Saarkohle
"Der feurige Elias" auf dem Hofgut Serrig im Kreis Trier-Saarburg.

Seit Jahren stand die Reaktivierung des "feurigen Elias" ganz oben auf der Wunschliste der Kommunalpolitiker im Saarburger Land. Nun ist das Ziel erreicht. Die Feldbahn - ein touristischer Knüller erster Güte - wurde Mitte September wieder in Betrieb genommen. Zum Start wurden extra 50 Zentner Saarkohle, Nuss 2, von der Deutschen Steinkohle AG gestiftet und nach Serrig im Kreis Trier-Saarburg geliefert. Der alten Bahn die Lebensgeister wieder einzuhauchen, kostete allerdings eine größere Stange Geld.

Fast 700000 Mark waren notwendig, um eine 1,2 Kilometer lange Schienenstrecke auf dem Hofgut Serrig anzulegen und die Fahrzeuge der historischen Feldbahn zu sanieren. Finanziert wurde das Projekt von der Europäischen Union, der Verbandsgemeinde Saarburg, der Gemeinde Serrig, dem Kreis Trier- Saarburg, dem Land Rheinland- Pfalz, der Lebenshilfe-Werkstatt Trier (Projektträger) und dem Verein der Feldbahnfreunde, dessen Mitglieder sehr viel Eigenleistung einbrachten. Auf dem Hofgut Serrig, das die historische Feldbahn betreibt, arbeiten über 150 Behinderte. Sie haben sich ebenfalls an der Sanierungsmaßnahme der Feldbahn beteiligt und bei der Gleisverlegung selbst Hand angelegt.

Die Behinderten sind auch in die Abläufe eingebunden. So trägt eine Rundfahrt zur Integration behinderter Menschen bei und macht deren Leistungsfähigkeit deutlich. Entlang der Trassen sind Haltestellen vorgesehen, um Besuchern beispielsweise die ökologische Tierhaltung naher zu bringen. Die Feldbahn ist einzigartig im Dreiländereck. Weitere Infos: Telefon. 06581/9145-0.

11/2001, Steinkohle, Regionalteil Saar

 

Martinimarkt mit Kinder-Gänsemarsch, Eröffnung des Naturerlebnisplateaus und Feldbahnfahrten auf dem Hofgut Serrig

Gänse, nicht nur bei Kindern ein sehr beliebte Federvieh, stehen im Mittelpunkt des Martinimarktes am Sonntag, dem 11. November 2001 (Martinstag), ab 14.00 Uhr, auf dem Naturerlebnisplateau des Hofgutes Serrig an der Saar. Zu Beginn wird die neue Naturerlebnisspielzone "Feuer, Erde, Wasser und Luft", die vom Bürgerservice Saarburg gemeinsam mit dem Hofgut Serrig gestaltet wurde, vorgestellt. Gleichzeitig werden im Rahmen einer idyllischen Marktatmosphäre die landwirtschaftlichen und handwerklichen Produkte des Hofgutes präsentiert und Vorführungen im alten Handwerk geboten. Für das leibliche Wohl für Kind und Kegel ist an diesem Nachmittag bestens gesorgt. Die Freunde der Feldbahn laden zur halbstündlichen Panoramarundfahrt über das Naturerlebnisplateau des Hofgutes Serrig ein. Um 15.00 Uhr und 16.00 Uhr geht es nach einem Besuch im Gänsestall gemeinsam mit den Gänsen über die Wiesen rund um das Hofgut Serrig.

Nach dem "Gänsemarsch" wartet ein geselliges Lagerfeuer auf die kleinen und großen Wanderer, die bei Gitarrenmusik, Liedern zum Mitsingen und Geschichten allerlei über Gänse und St. Martin erfahren. Wer möchte, kann mit Laternen zum Martinsgottesdienst um 18.00 Uhr mit anschließendem Martinszug und großen Martinsfeuer teilnehmen. Laternen und gute Laune sowie warme Kleidung und festes Schuhwerk gehören dabei ins Gepäck der kleinen und großen Martinsfreunde dieser vom Hofgut Serrig und dem Naturpark Saar-Hunsrück angebotenen Veranstaltung für Familien, Kinder, Großeltern, Tanten und Onkel sowie alle "Gänse- und Martinsfreunde", die gerne Geselligkeit genießen oder traditionelle Kulturerlebnisse der Kindheit auffrischen möchten.

Die Teilnahme an dem Gänsemarsch und Lagerfeuer ist kostenlos. Um 17.00 Uhr findet für Kulturfreunde moselfränkischer Musik im Rahmen SWR 4 Mundarttournee 2001 ,,Mussik, Wein, Sprooch un Wein" ein vielversprechendes Konzert mit der Gruppe ,,Wengert Stompers" und dem vielseitigen saarländischen Musiker Roger Wack in der Lutwin-Heimes-Aula statt. (Kartenvorverkauf: Büchereihaus Volk und Sporthaus Paulus in Saarburg sowie im Hofgut-Laden in Serrig). Information: lnformationszentrum Naturpark Saar-Hunsrück, Tel. 06503/921400 oder Hofgut Laden, Tel. 06581/9445-0.

45/2001, Verbandgemeinde Konz

 

Besuch beim Federvieh
Im Hofgut Serrig findet der Martinimarkt statt

SERRIG. (red) Gänsemarsch, Martinszug, Naturerlebnis und Markt. All das und noch viel mehr wird am 11. November in Serrig geboten.

Gänse sind bei Meinen und großen Leuten ein sehr beliebtes Federvieh. Deshalb stehen sie am Sonntag, 11. November, ab 14 Uhr auf dem Naturerlebnisplateau des Hofgutes Serrig auch im Mittelpunkt. Dort findet der Martinimarkt statt. Zu Beginn wird die neue Naturerlebnisspielzone ,,Feuer, Erde, Wasser und Luft", die vom Bürgerservice Saarburg gemeinsam mit dem Hofgut Serrig gestaltet wurde, vorgestellt. In idyllischer Marktatmosphäre werden anschließend die landwirtschaftlichen und handwerklichen Produkte des Hofgutes präsentiert und Vorführungen alten Handwerks geboten. Für das leibliche Wohl ist natürlich ebenfalls gesorgt. Die Freunde der Feldbahn laden außerdem zur Rundfahrt über das Naturerlebnisplateau des Hofgutes Serrig ein. Nach dem "Gänsemarsch" (Beginn 15 und 16 Uhr) wartet ein Lagerfeuer auf die kleinen und großen Wanderer. Bei Gitarrenmusik, Liedern und Geschichten erfahren sie allerlei über Gänse und St. Martin. Die Teilnahme an Gänsemarsch und Lagerfeuer ist kostenlos. Um 18 Uhr findet der Martins-Gottesdienst statt. Ihm schließt sich der Martinsumzug an.

Die "Wengert Stompers" treten auf Bereits um 17 Uhr findet für die Freunde moselfränkischer Musik im Rahmen der SWR 4-Mundarttournee ,,Mussik, Wein, Sprooch un Wein" ein Konzert mit der Gruppe "Wengert Stompers" und dem saarländischen Musiker Roger Wack. Schauplatz ist die Lutwin-Heimes-Aula. o Karten gibt es im Bücherhaus Volk und Sporthaus Paulus in Saarburg sowie im Hofgut-Laden in Serrig.

Montag, 05.November 2001, Trierischer Volksfreund